Krise

Da Kaiser Karl V. durch andere Konflikte ständig außerhalb des Reichs war, konnte der Protestantismus ungehindert Fuß fassen. Zwischen Reformierten und Lutheranern entstand Streit darüber, wie mit Bildern im Kirchenraum umgegangen werden sollte. Die Reformierten säuberten den Kirchenraum, Luther ließ Bilder als didaktisches Hilfsmittel weiterhin zu. Die Idee Luthers, dass jeder Gläubige ein Priester sei, zog Kreise. So begründeten z. B. die Bauern ihre Forderungen nach Gleichheit mit dem biblischen Wort. Luther sprach solchen Ideen die Existenzberechtigung ab.

Credits

Recherche

Robert Kluth

Grafik

Katharina SchwochowVerena Muckel

Literaturnachweis

Blickle, Peter: Die Revolution von 1525, München, 42004.Emich, Birgit: Deutschland 1493-1790/92: Heiliges Römisches Reich, in: Der grosse Ploetz: die Chronik zur Weltgeschichte Göttingen, 2010, 265–274.Emich, Birgit: Frühe Neuzeit (1500-1800): Internationale Beziehungen, in: Der grosse Ploetz: die Chronik zur Weltgeschichte, Göttingen, 2010, 212–213.Kohler, Alfred: Karl V. 1500-1558. Eine Biographie, München, 1999.